In einer Welt unab­läs­si­gen Wan­dels steigt nie­mand zwei­mal in den glei­chen Fluss, sag­te der grie­chi­sche Phi­lo­soph Hera­klit vor rund 2500 Jah­ren: “Pan­ta rhei”, alles fließt. Was Hera­klit vor Augen hat­te ist heu­te in der soge­nann­ten Ord­nung des Uni­ver­sums metho­disch klar dar­ge­stellt. Dar­in grün­det der fried­lich-evo­lu­tio­nä­re Weg.

Will­kom­men

Ange­sichts der enor­men Umbrü­che unse­rer Zeit möch­te Edi­ti­on Zen­on Ihnen eine umfas­sen­de und ver­läss­li­che Ori­en­tie­rung anbie­ten. Wenn Sie sich die bes­ten Chan­cen geben wol­len, fin­den Sie hier geeig­ne­te Hilfs­mit­tel für das mensch­li­che Mit­ein­an­der, für das Ver­ständ­nis einer sich unab­läs­sig wan­deln­den Welt und für eine weit­rei­chen­de psycho-phy­si­sche und geis­tig-spi­ri­tu­el­le Ent­wick­lung. Die Ant­wort von Edi­ti­on Zen­on heißt: der fried­lich-evo­lu­tio­nä­re Weg. Er ist der Weg eines dyna­mi­schen Gleich­ge­wichts und eine Ant­wort auf die gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Zeit.

Der fried­lich-evo­lu­tio­nä­re Weg

Der fried­lich-evo­lu­tio­nä­re Weg ist der Weg eines dyna­mi­schen Gleich­ge­wichts und einer weit­rei­chen­den Ent­wick­lung. Er ver­ei­nigt die Welt­sicht des tra­di­tio­nel­len Chi­na mit den Grund­wer­ten des Wes­tens: Gleich­wer­tig­keit und das Wer­te­paar Eigenverantwortlichkeit/individuelle Frei­heit. Er umfasst eine Metho­de zur Ver­bes­se­rung des mensch­li­chen Mit­ein­an­ders, der indi­vi­du­el­len Urteils­fä­hig­keit wie auch der Kon­sti­tu­ti­on der Ein­zel­nen. Er zielt ohne dog­ma­ti­schen Ver­weis auf die Ein­heit mit dem EINEN, dem Urgrund alles Sei­en­den, dem eigent­li­chen Ziel aller Reli­gio­nen. Die­ser wis­sen­schaft­lich begrün­de­te Weg ergibt sich heu­te aus einer geschicht­li­chen Not­wen­dig­keit.

Her­aus­for­de­run­gen und ihre Rol­le im evo­lu­tio­nä­ren Gesche­hen


Seit Jahr­hun­der­ten domi­niert die christ­lich-abend­län­di­sche Zivi­li­sa­ti­on auf die­sem Pla­ne­ten. Trotz vie­ler beein­dru­cken­der Errun­gen­schaf­ten ist es ihr nicht gelun­gen, wesent­li­che Her­aus­for­de­run­gen erfolg­reich zu beant­wor­ten. Ihre Ent­wick­lung ist blo­ckiert; seit Jahr­zehn­ten hat sie kei­ne Ant­wor­ten auf die gro­ßen Pro­ble­me unse­rer Zeit. Den­noch beharrt sie auf ihrer Domi­nanz. Wenn wir unse­re heu­ti­ge Situa­ti­on ver­ste­hen wol­len, ist ein genau­es Ver­ständ­nis der Rol­le von Her­aus­for­de­run­gen im evo­lu­tio­nä­ren Gesche­hen uner­läss­lich. Dazu die­nen hier die Tex­te der Roten Rei­he.

Die­se bei­den Haupt­the­men umfas­sen meh­re­re wich­ti­ge Teil­aspek­te, dar­un­ter:

Töd­li­che Fal­len auf den tra­dier­ten Wegen

Die enor­men Pro­ble­me unse­rer Zeit haben eine Ent­spre­chung in ego­zen­triert ratio­na­lis­ti­schen Ein­stel­lun­gen und auf wahr und falsch beru­hen­den Denk­mus­tern. Die ego­zen­trier­te Ratio­na­li­tät ver­fängt sich in kom­ple­xen und dyna­mi­schen Situa­tio­nen in veri­ta­blen Denk­fal­len. Die­se Fal­len zei­gen sich kon­kret in der Zer­set­zung und Zer­stö­rung der bio­lo­gi­schen und gesell­schaft­li­chen Lebens­grund­la­gen der Mensch­heit und in der Unfä­hig­keit, die Pro­ble­me unse­rer Zeit zu lösen.

Wel­che Art des Welt­ver­ständ­nis­ses?

Wie Gegen­sät­ze ver­stan­den wer­den, ent­schei­det dar­über, wie wir die Welt ver­ste­hen. Die Erfor­schung des sub­ato­ma­ren Bereichs mach­te deut­lich, dass Gegen­sät­ze wie im klas­si­schen chi­ne­si­schen Welt­ver­ständ­nis im Modus des Sowohl-als-auch auf­zu­fas­sen sind. In der soge­nann­ten Ord­nung des Uni­ver­sums hat der Japa­ner Geor­ges Ohsa­wa die Mus­ter, die nach die­ser Welt­sicht dem Uni­ver­sum zu eigen sind, expli­zit for­mu­liert und dem Wes­ten zugäng­lich gemacht. Hier drückt sich aus, was Hera­klit vor Augen hat­te.

Wie das Uni­ver­sum kon­sti­tu­iert sein

Die Gala­xie IC 342 wird „die Ver­steck­te“ genannt, da sie hin­ter der fer­nen Sei­te der Milch­stra­ße liegt. Ihre spi­ral­för­mi­ge Struk­tur spie­gelt das grund­le­gen­de Kon­struk­ti­ons­ele­ment des Uni­ver­sums wider: eine zen­tri­pe­ta­le Kraft formt aus der Peri­phe­rie her­aus ein ver­dich­te­tes Zen­trum. Die äuße­re Regi­on ist dem Yin, das Zen­trum dem Yang zuge­ord­net. Yang im Inne­ren, Yin im Äuße­ren ist die Grund­struk­tur des Uni­ver­sums – und die Basis des fried­lich-evo­lu­tio­nä­ren Wegs. Das bedeu­tet inne­re Fes­tig­keit, Beharr­lich­keit und Stär­ke, sowie Geschmei­dig­keit, Offen­heit und Anpas­sungs­fä­hig­keit nach außen. (Dazu mehr im 3. Teil der fol­gen­den Schrift.)

Geis­ti­ge und spi­ri­tu­el­le Ent­wick­lung aus geschicht­li­cher Not­wen­dig­keit

Das gro­ße geschicht­li­che Vor­ha­ben, Glück durch Fort­schritt und immer grö­ße­ren Wohl­stand zu erlan­gen, ist geschei­tert. Über­stra­pa­zier­te bio­lo­gi­sche Res­sour­cen, zer­split­ter­te Gesell­schaf­ten und Dege­ne­ra­ti­ons­er­schei­nun­gen sind unüber­seh­ba­re Kehr­sei­ten des Fort­schritts. Hier zeigt sich das soge­nann­te Dilem­ma von Fort­schritt und Rück­schritt, dass Fort­schritt nicht ohne Rück­schritt zu haben ist und mit gro­ßen Fort­schrit­ten auch gro­ße Rück­schrit­te ver­bun­den sind. Wel­chen Aus­weg gibt es dar­aus?

Und nicht zu ver­ges­sen:

Erfolg und Gedei­hen in Situa­tio­nen gegen­sei­ti­ger Abhän­gig­keit

In unse­rer Soft­ware wird im Königs­tur­nier das all­täg­li­che Geben und Neh­men in unse­rer Welt exem­pla­risch abge­bil­det; es geht schlicht um das Gewäh­ren und Ver­wei­gern von Diens­ten und Gefäl­lig­kei­ten in einer ego­is­tisch gepräg­ten Welt. Wer dies am bes­ten kann, erhält die Hand der Kron­prin­zes­sin Salo­me. Fünf Bewer­ber, dar­un­ter Sie, tref­fen auf­ein­an­der. Zug für Zug: Gewäh­ren oder Ver­wei­gern. Spie­le­risch kön­nen Sie hier den kom­ple­xen Zusam­men­hän­gen beim Geben und Neh­men nach­ge­hen.